Neue Blickwinkel

Geschichten für die Menschenrechte #4

Damit durchs Reden auch wirklich Leute zusammen kommen, muss auch zugehört und weitergedacht werden. Zuhören, reden und weiterdenken führt am BIM unter anderem dazu, dass Flucht, Migration und Asyl aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und die so aufgekommenen Fragen mit unterschiedlichen Partnerorganisationen gemeinsam erforscht und bearbeitet werden.

Verfahren interdisziplinär betrachten
Die einfache Anfrage eines Vereins, der von Krieg und Folter traumatisierten Menschen psychische Betreuung bietet, stand am Anfang eines BIM-Projekts, in dem der Umgang mit Opfern von Gewalt in Asylverfahren analysiert wurde. Dies führte zu einer vielbeachteten Publikation zu diesem Thema.
Sprache und ihre Bedeutung in Asylverfahren wurden ebenfalls aus einer menschenrechtlichen Perspektive betrachtet: Die Bitte nach einer menschenrechtlichen Einschätzung von „Sprachanalysegutachten“ in Asylverfahren führte zu einer engen Zusammenarbeit mit SprachwissenschafterInnen und AfrikanistInnen und zu einem vielzitierten Artikel zu diesem bis dato wenig beleuchteten Thema.

Diese unterschiedlichen Blickwinkel und Erkenntnisse, die aus der Analyse von Entscheidungen österreichischer Asylbehörden gewonnen wurden, dienen als Grundlage für menschenrechtskonforme Handlungsempfehlungen in der Asylpolitik, die am BIM ausgearbeitet werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit zur Flucht, Migration und Asyl
Ermöglichen Sie den MitarbeiterInnen des BIM, diese Themen aus einer menschenrechtlichen Perspektive zu beobachten und zu kommentieren, sodass auf aktuelle Entwicklungen rasch reagiert werden kann.

Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie von

Dr. Margit Ammer

margit.ammer@univie.ac.at