Termin: Do, 6. Mai, 21:00 bis 21:55 Uhr (WH Fr, 7.5., 16:05 bis 17:00 Uhr)
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Im Gespräch: „Als Nichtweiße wird man in Österreich politisch“
Noreen Mughal („Black-Lives-Matter“-Aktivistin) und Lara Möller (Politikwissenschaftlerin)

Die 18-jährige Noreen Mughal erlebt als Tochter indisch-pakistanischer Einwanderer täglich Rassismus: sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, in sozialen Medien oder in der Schule. Vergangenen Sommer hat die junge Vorarlbergerin die erste „Black Lives Matter“-Kundgebung in Bregenz organisiert. „Weiße müssen den Schmerz nichtweißer Menschen verstehen lernen,“ fordert Noreen Mughal, die sich gerade auf die Matura vorbereitet. „Das einzige Mittel gegen Rassismus ist Bildung.“ Aber gerade im österreichischen Bildungssystem werde Rassismus als strukturelles, gesellschaftliches Problem nicht ausreichend thematisiert.

Auch die 1991 geborene Politikwissenschaftlerin Lara Möller ist überzeugt: „Politische Bildung mus im 21. Jahrhundert rassismuskritisch sein.“ Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft lehrt und forscht an der Universität Wien sowie am Demokratiezentrum Wien. 2021 wird sie zum Thema „Rassismus im Bürger_innenbewusstsein von Lehramtsstudierenden“ dissertieren.

Viktoria Waldhäusl spricht im Rahmen der „Aktionstage Politische Bildung“ mit Noreen Mughal und Lara Rebecca Möller darüber, was Bildung gegen Rassismus ausrichten kann, wie Jugendliche politisiert werden und wie sie etwas verändern können.

Angebot von Ö1 macht Schule
Leider Alltag: Wie Schwarze Menschen in Österreich Rassismus erleben

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