Das Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte („Wiener Forum“) ist ein außeruniversitäres Forschungs- und Bildungsinstitut, das im Herbst 2020 aus dem seit 1996 bestehenden Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte-Forschungsverein (BIM-FV) hervorgegangen ist. Es engagiert sich auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für die Förderung und Umsetzung demokratischer und rechtsstaatlicher Grundsätze sowie der Menschenrechte.

Aufgabe des Wiener Forums ist die praxisbezogene wissenschaftliche Forschung und Lehre unter Einbeziehung verschiedenster Fachrichtungen. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen Ideen und Empfehlungen zur Sicherung und Weiterentwicklung von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten auf politischer Ebene zur Diskussion gestellt, zur Umsetzung vorgeschlagen und in der Bildungsarbeit vermittelt werden. Ein besonderes Anliegen ist dem Wiener Forum die Förderung von jungen Wissenschafter*innen und Student*innen durch „academic start-ups“ sowie die Möglichkeit von Forschungsaufenthalten im Rahmen von Projekten.

Die Forschungsvorhaben 2021 konzentrieren sich auf aktuelle und zukünftige Themen wie Klima und Umwelt, Armut und Ungleichheit, Flucht und Migration, Krisenbewältigung (wie die Covid-19-Pandemie) sowie Partizipation der Zivilgesellschaft in politischen und rechtsstaatlichen Entscheidungsprozessen. Geplant ist zudem die wissenschaftliche Vorbereitung und Unterstützung strategischer Prozessführungen in menschenrechtlichen und rechtsstaatlichen Angelegenheiten. Eine weitere zentrale Aufgabe des Wiener Forums ist die Bildungsarbeit für unterschiedliche Zielgruppen. So betreibt das Zentrum polis zahlreiche Projekte mit dem Schwerpunkt schulischer politischer Bildung und Menschenrechtsbildung. Schließlich sollen menschenrechtliche Themen mit künstlerischen, kulturellen und literarischen Mitteln bearbeitet und zur Diskussion gestellt werden.