40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl

Am 26. April 2026 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) zum 40. Mal.

In Block 4 des Kernkraftwerks Tschornobyl in der Ukraine kam es am 26. April 1986 zu einem schweren Unfall. Dabei wurden erhebliche Mengen radioaktiver Substanzen freigesetzt, die aufgrund hoher Temperaturen des brennenden Reaktors in große Höhen gelangten und sich mit Wind und Wetter über weite Teile Europas verteilten.

Der bislang schwerste Unfall in der zivilen Kernenergienutzung (Super-GAU) verstrahlte große Teile Europas und stellte eine Zäsur für Umweltschutz und Sicherheit dar. Die Folgen sind bis heute spürbar: Das Gebiet rund um den Reaktor ist bis heute Sperrgebiet und auch vier Jahrzehnte später sind in Teilen Europas Wildpilze noch immer mit Cäsium-137 belastet.

Hörtipp
Betrifft: Geschichte am 22. April 2026, 15:55: 40 Jahre Tschernobyl.
Die Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie. Mit: Susanne Rehn-Taube, Kuratorin der Abteilung Chemie und Frank Dittmann, Kurator der Abteilung Energietechnik, Starkstromtechnik und Automation, Deutsches Museum München.
https://oe1.orf.at/programm/20260422/829343/40-Jahre-Tschernobyl

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Fotoausstellung „40 JAHRE TSCHERNOBYL“ in Baden bei Wien
Ausstellungsdauer: 16. bis 26. April 2026
www.baden.at/Vernissage_der_Fotoausstellung_40_JAHRE_TSCHERNOBYL_von_Michaela_Vondruska

Dossier „Die Atomkatastrophe von Tschernobyl“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. www.lpb-bw.de/tschernobyl