Cover Kalendereintrag 30. April: There Is No Alternative?

There INAlternative? Wie neoliberale „Sachzwänge“ die Demokratie untergraben


Eine Veranstaltung der Arbeiterkammer Wien gemeinsam mit Attac Österreich, Foresight und Zentrum polis

Ob Sparpolitik, Privatisierungen oder Aufrüstung – politische Entscheidungen werden oft als „alternativlos“ präsentiert. Doch wenn zentrale Fragen als Sachzwang gelten, schrumpft der demokratische Gestaltungsspielraum – und es wächst der Eindruck, politische Mitwirkung sei ohnehin sinnlos. Seit der neoliberalen Wende wurden Verteilungsfragen entpolitisiert und öffentliche Bereiche dem Markt überlassen. Demokratie droht zur Fassade zu werden, während wirtschaftliche Interessen dominieren.  

Welche Alternativen gibt es – und wie lässt sich demokratischer Handlungsspielraum zurückgewinnen? Darüber diskutieren wir.

Teilnehmende:

  • Boris Ginner (AK Wien)
  • Emil Engels (attac)
  • Martina Zandonella (Foresight)

Moderation: Patricia Hladschik (Zentrum polis)


Boris Ginner, Arbeiterkammer Wien, ist Politikwissenschaftler und derzeit als Referent für politische Bildung in der bildungspolitischen Abteilung der Arbeiterkammer Wien tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiebildung, Praktika, Interessensvertretung, Jugendpolitik.

Emil Engels, attac, istim Vorstand von attac, macht Bildungsarbeit und arbeitet unter anderem zum Thema Rohstoffe und Militarisierung.

Martina Zandonella, Foresight, ist Psychologin und Sozialwissenschafterin am Wiener SORA-Institut. Sie forscht zu Demokratie, Partizipation und den Folgen der Pandemie, allen voran im Kontext von sozialer Ungleichheit.

Patricia Hladschik ist Geschäftsführerin von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule und Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Politische Bildung.


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