Offener Brief
„Die Arbeit von ZARA ist unverzichtbar für den Schutz von Betroffenen, die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Arbeit gegen Rassismus in Österreich. Eine Schließung wäre mit gravierenden Folgen verbunden und würde bestehende Probleme verschärfen. Gleichzeitig kann die Arbeit gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft nicht allein in der zivilgesellschaftlichen Verantwortung liegen. In einer Demokratie ist dies eine zentrale Aufgabe von staatlichen Institutionen. Es liegt in der Verantwortung von Politik und Gesellschaft, ZARA als zentrale Institution in Österreich zu erhalten und zu stärken.“
Aus diesem Grund fordert das Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte so wie die anderen unterzeichnenden Wissenschaftler:innen die Rückendeckung und nachhaltige Finanzierung von ZARA durch staatliche Akteur:innen.
UnterzeichnerInnen des Wiener Forums sind die Vorstandsvorsitzenden Marion Wisinger und Manfred Nowak, die wissenschaftliche Leiterin Karin Lukas und die Geschäftsführerin von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule Patricia Hladschik.
