Solidarität mit der Opferschutz- und Beratungsstelle ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

Offener Brief

„Die Arbeit von ZARA ist unverzichtbar für den Schutz von Betroffenen, die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Arbeit gegen Rassismus in Österreich. Eine Schließung wäre mit gravierenden Folgen verbunden und würde bestehende Probleme verschärfen. Gleichzeitig kann die Arbeit gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft nicht allein in der zivilgesellschaftlichen Verantwortung liegen. In einer Demokratie ist dies eine zentrale Aufgabe von staatlichen Institutionen. Es liegt in der Verantwortung von Politik und Gesellschaft, ZARA als zentrale Institution in Österreich zu erhalten und zu stärken.“

Aus diesem Grund fordert das Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte so wie die anderen unterzeichnenden Wissenschaftler:innen die Rückendeckung und nachhaltige Finanzierung von ZARA durch staatliche Akteur:innen (unterzeichnet in alphabetischer Reihenfolge):

  • Julia Boog-Kaminski, Internationales Forschungszentrum, Kulturwissenschaften Wien / Kunstuniversität Linz
  • Christian Filko, Geschichts- und Politikdidaktiker
  • Gabriela Gniewosz, Universität Innsbruck, Österreichisches Netzwerk Jugendforschung
  • Patricia Hladschik, Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte
  • Natascha Khakpour, Pädagogische Hochschule Wien
  • Lara Kierot, Universität Wien
  • Ulla Kriebernegg, Universität Graz
  • Karin Liebhart, Institut für Konfliktforschung, Wien
  • Karin Lukas, Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte
  • Ursula Mauric, Pädagogische Hochschule Wien
  • Stefanie Mayer, Institut für Konfliktforschung, Wien
  • Isabel Meuser, Institut für Konfliktforschung, Wien
  • Petra Neuhold, Soziologin
  • Manfred Nowak, Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte
  • Peter Riegler, Bildungswissenschaftler
  • Birgit Sauer, Universität Wien
  • Stefan Schmid-Heher, Hochschullehrer für Politische Bildung
  • Anna Schopf, Soziologin
  • Brigitte Temel, Institut für Konfliktforschung, Wien
  • Marion Wisinger, Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte
  • Sabine Zelger, Literaturwissenschafterin und Deutschdidaktikerin